Was ist eigentlich Tierschutz?
Der Umgang der Menschen mit Tieren ist häufig grausam, brutal und lebensverachtend.Sie werden funktionalisiert , zu "Sachen" degradiert und achtlos wie selbige behandelt. Stautussymbole werden liebevoller behandelt und gepflegt...
Es gibt großen Handlungsbedarf dieses bekannt und bewusst zu machen.Es ist egal, wo und wie Tiere gequält werden, welche Motive oder Begründungen genannt werden, Tierquälerei, welcher Art auch immer (Massentierhaltung, Tiertransporte, Schächten,Tierversuche etc) ist immer  zumindest ein Ausdruck mangelnder Achtung vor jeglicher Art von Leben...






  


 
Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff "Tierschutz", wem dient er, was soll erreicht werden, oder ( warum) ist er überhaupt von Nöten. Deutet man den Inhalt des Wortes, ist der Sinn eindeutig, leider ist aber die tatsächliche Verwendung des Begriffes nicht immer im Sinne der ursprünglichen Bedeutung. Jede deutsche Universität, an der Tierversuche stattfinden, braucht eine(n) Tierschutzbeauftragte(n).Diese Funktionsstelle hat andere Aufgaben als man aus der Wortbedeutung erschließen könnte. Selbiges hängt auch damit zusammen, dass das deutsche Tierschutzgesetz Tiere in Kategorien einteilt. "Zootiere" und "Haustiere" sind keine "Versuchstiere". Was man als "wissenschaftlicher Forschung" unter Aufsicht der Tierschutzbeauftragten darf, dürfen Zoos und Privatleute nicht, weil es Tierquälerei wäre.
Als wissenschaftliche Forschung ist das etwas anderes. Allerdings ist mir persönlich diese Logik fremd.

 



 
Fotos: Ärzte gegen Tierversuche
"Tierschutz" dient demnach nicht automatisch dem" Schutz der Tiere",
 allerdings lässt sich mit Tieren unendlich viel Geld verdienen auf vielfältige und oft auch skrupellose Weise. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft setzt auf Versuchstiere, Futtermittelhersteller auch, nur das Beste für das Tier, Zoofachmärkte machen Milliardenumsätze,Züchter und Vermehrer gehören ebenso zu den Gewinnernwie die Pharmaindustrie. Nur die Tiere selber werden oft schlichtweg übersehen.
Tierschutz hat viele Facetten und viele Ansatzpunkte, es geht um von der EU subventionierte Massentierhaltung, um Tiertransporte, Tierversuche, um Haltungsbedingungen, um Züchtungen, um Pelzproduktionen, Schächten und Schlachten und  umVieles mehr; im Grunde geht es aber immer darum, dass der Mensch, warum auch immer,Tiere missbraucht und ihnen kein artgerechtes Leben ermöglicht. Es gibt viele Graussamkeiten und Missständeund immer noch ist nicht genug Öffentlichkeit geschaffen, immer noch gibt es zu wenig wirksame Empörung.
Und die Tierschützer selber? Es fehlt vor allem an Solidarität, an der Einsicht, dass, wenn es -wirklich- um die Tiere geht,gemeinsames Handeln jeden Erfolg potentiert.Stattdessen geht jeder seinen Weg, steckt seine Claims ab, durchforstet das Netz nach Konkurrenten, übernimmt Ideen und Konzepte und propagiert sie als die eigenen.
Was aber kann man von einer botoxbesessenen auf Schönheit und Äußerlichkeiten fixierten Gesellschaft erwarten, deren Einsamkeit und Sinnleere im Feiern ertränkt wird. Bestimmt eine ganze Menge, sonst müsste man resignieren.

    

Kranke Hunde in einer Tötung

Viele Tierschutzvereine kümmern sich auch um herrenlose Haustiere .Auch in Deutschland werden zunehmend Tiere ausgesetzt oder in Tierheime gebracht, wenn sie krank oder alt sind. Noch gibt es beikeine Streunerproblematik der Hunde, aber vielleicht ist es nur eine Frage der Zeit .Auch bei uns in Deutschlandgibt es viel Tierleid.
Der achtungslose Umgang mit Tieren ist auch bei uns Alltag  (Züchtungen, Massentierhaltung, Tierversuche..).
Tierschutz und Tierschützer sind sind komplex und differenziert zu betrachten
Will man auf Dauer etwas zum Positiven für die Tiere verändern, muss man seine Ziele splitten und drei Dimensionen anvisieren, kurz- ,mittel- und langfristige Zielsetzungen. Oberstes Ziel sollte es hier stets sein, die Populationen dauerhaft zu reduzieren.
Im Auslandstierschutz gibt es nur ein Mittel das Problem der Streunertiere langfristig zu reduzieren und ihr Elend zu lindern:
KASTRATIONEN
So einfach es scheint, so schwierig ist es umzusetzen.
Viel Zeit und Geld ist zu investieren in Aufklärung und Überwindung von Vorurteilen.
All das geht nur, wenn auch Kinder und Jugendliche einbezogen werden.
Veränderung braucht Vorbilder und Zeit.
Veränderung ist nur möglich durch eine Änderung der Einstellungen.
 





" Veränderung beginnt im Denken und Fühlen und zeigt sich im Handeln."









Veränderung ist nicht sofort sichtbar und verschafft keinen schnellen Erfolg.
Machen Sie sich Ihr eigenes Bild, schauen Sie auch im Tierschutz genau hin...
Fragen und hinterfragen Sie.

 

 

 

 

 

Tierschutz ist in allererster Linie Wertevermittlung, oder ein Umdenken geleitet vom Respekt gegenüber der Umwelt und allen Lebewesen .
 

Eigentlich gehört dieser Prozess zur Sozialisation und berührt hier die Enkulturation, die Übernahme der in einer Gesellschaft gültigen Normen und Werte. Haben Tiere keinen "Wert", wird dieses tradiert, bleibt es so,so es ändert sich nichts Grundlegendes.

Daher setzen wir mit unserem Projekt bei der nachwachsenden Generation an.

 
 

Bevor man seine Ziele formuliert, gilt es, eine genaue Analyse des "status quo" vorzunehmen.

Komplexe Probleme erfordern komplexe Lösungsstrategien, über Jahrzehnte oder länger

entstandene Missstände sind nicht "ad hoc" lösbar. Nationale Probleme müssen national gelöst

werden, in EU-Staaten kann übergeordnete Gesetzgebung unterstützen.Deutsche Tierschützer lösen nicht

die Probleme in Ungarn, Rumänien oder sonstwo, sie können die Tierschützer vor Ort unterstützen und mit ihnen

 

zusammenarbeiten, respektvoll .Alle können nur Hilfe zur Selbsthilfe leisten und die Tierschützer und Verwaltungen vor Ort unterstützen.

Tierschutz, der verändern will, muss auch immer politisch sein.

Tierschutz muss an den Ursachen des Leidens ansetzen.

Er muss das Leben aller betroffenen Tiere zum Ziel haben.

Rettungstierschutz schafft individuelle Lösungen.

Rettungstierschutz ändert nichts an der Gesamtsituation.

Nur wenn das System geändert werden kann,

ändert sich wirklich etwas für die Tiere!

 



 

 

Politischer Tierschutz

 

Was aber nutzt ein Tierschutzgesetz, das niemand kennt, geschweige denn einhält. Ein solches Gesetz ist noch nicht einmal das Papier wert, auf dem es steht. Tierschutzgesetze  und ihre Durchsetzung und Einhaltung sind ein eklatantes Problem innerhalb der EU. Fast jedes Land hat ein solches Gesetz, zumindest pro forma.

 


Gesetze brauchen eine Lobby,  die die Durchführung und Einhaltung der gesetzlichen Maßnahmenkataloge bei Zuwiderhandlungen garantiert. Tierschutz braucht eine Lobby und die ist auf höchster Ebene innerhalb der EU und in den nationalen Parlamenten zu etablieren. Dies ist die schwierigste und nur langfristig zu realisierende Zielsetzung jeglicher Tierschutzarbeit. Deshalb muss Tierschutz auch immer politische Arbeit sein.

"Politischer Tierschutz beginnt für mich da, wo versucht wird, eine grundsätzliche Verbesserung der Lebenssituation der Tiere  vor Ort zu bewirken. Tierschutzarbeit soll in erster Linie kollektiv helfen; d.h möglichst  vielen/allen Tieren soll geholfen werden".

Politischer Tierschutz ist ernüchternd und frustrierend, er erfordert Geduld und Durchhaltevermögen,  Kraft und eine hohe Toleranzschwelle. Politischer Tierschutz bringt keine schnellen Erfolge, er erfordert visionäres Denken und gemeinsames Handeln.

Politischer Tierschutz verschließt nicht die Augen vor der Not des einzelnen Hundes, z..Z. ist es oft garnicht anders möglich als individuell zu helfen,.Nicht desto trotz darf die Gesamtsituation nicht aus den Augen verloren gehen. Beides muss kombiniert werden. Jeder, der einmal vor Ort war in einem Tierheim oder einer Tötung, würde versuchen, jedes Tier zu retten. Aber das alleine aber ändert auf Dauer nichts!

 


Ein wichtiger Aspekt politischer Arbeit im Tierschutz ist die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, Aufklärungs- und Überzeugungsarbeitsind zu leisten.
Das zügellose Vermehren der Tiere muss verhindert werden. Nur so hat das einzelne Tier eine Chance, eine Chance auf ein artgerechtes Leben. Dabei gilt es Vorurteile abzubauen und Widerstände zuüberwinden. Auch wenn die Erfolge noch in weiter Zukunft liegen werden, ist es jeden Einsatz wert.

Jedes Leben verdient Schutz, jedes Leben gilt es zu schützen..

 

Helfen auch Sie...