„Hoffnung ist eine Flamme, die ständig flackert, aber niemals erlischt.“
Dieses ungarische Sprichwort könnte der Tröster  für jeden ungarischen Tierschützer sein.
Tierschutzarbeit in Ungarn wird begrenzt durch Desinteresse, Ignoranz und Korruption und fast absolutistische Machtstrukturen im Selbstverwaltungssystem auf kommunaler und regionaler Ebene.
Natürlich hat Ungarn ein Tierschutzgesetz, das dem deutschen vergleichbar ist, denn schließlich ist Ungarn in der EU und wirklich darum bemüht, modern und demokratisch zu erscheinen.
Aber fast 50 Jahre sozialistische Diktatur hinterlassen Spuren im Denken, Fühlen  und Handeln der Menschen, besonders wenn diese politische Macht besitzen.
Heute im Jahre 2012 ist Ungarn mit vielen Problemen jedweder Art konfrontiert. Der erhoffte Anschluss an den Standard der EU Gründerstaaten gelingt weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich oder politisch.Der Prozess der Demokratisierung ist durch die neue Verfassung zurückgesetzt.
Macht und Mandate scheinen Bestandsschutz zu genießen, viele Bürgermeister sind auch Parlamentarier, hinzu kommt das Selbstverwaltungssystem auf kommunaler und regionaler Ebene bei gleichzeitig fehlender Rechtshierachie. Dies führt, wie Kritiker sagen, zu 3200 Kleinkönigreichen in Ungarn., einfach ausgedrückt in den Komitaten, Städten und Dörfern macht jeder Bürgermeister, was er will.
In diesen Kleinkönigreichen entscheidet der König über seine Untertanen und alles Getier.  “
Demokratie geht anders, und allmächtige Kleinkönige sind ein Unding, öffnen sie doch persönlicher Willkür Tür und Tor. Auch Demokratie ist ein Lernprozess, den es zu bewältigen gilt.
Zurück zum Tierschutz, einer hässlichen Seite Ungarns, zurück zu den Begrenzern  oder den Förderern der Tierschutzarbeit in Ungarn,gerade die, die am Tierschutz verdienen (EU) wie Hundefänger oder Gemeinden sind die Begrenzer, es ist profitabel Hunde möglichst billig zu killen, das Geld ist anderweitig besser zu brauchen.
Aber auch in Ungarn findet man "Pseudotierschützer", Menschen, die erkannt haben, dass das Mitleid vieler Menschen mit den Tieren eine leichte Einnahmequelle ist. Grausame Fotos von wehrlosen Hunden, die in Tötungen sitzen und die man retten will sindAnlass für ungeahnte Einnahmen.Einige profitieren, nur nicht die Tiere.
Tierschutzdarf nur einen Nutznießer haben (Tiere), alles andere ist Betrug.
Eine Reise durch die EU bestätigt,es wird gequät und getötet, es wird millionenfach subventioniert, immer an den Tieren vorbei

Eines sei klargestellt, nachhaltige Verbesserungen für die Tiere können nur die  Nationalstaaten selbst erreichen.
Wobei ein einheitliches und verbindliches EU-Tierschutzgesetz  verabschiedet in Brüssel, das umgesetzt und überwacht wird, ein Meilenstein zum Wohle der Tiere wäre, aber genau diese Chance wurde im Vertrag von Lissabon vertan.

 

 

Als Hund in Ungarn leben 


" Wäre man ein Hund und lebte in Ungarn, so wäre man wohl selten entspannt, und  das eigene Leben wäre wohl ständig bedroht.

Aber  zum Glück wäre man kein Einzelfall, man würde dieses Schicksal mit Millionen Artgenossen teilen.Ob einen diese Tatsache weniger leiden ließe? "

Aber warum ist das so? Weil man ein Tier ist und weil Tiere keine Gefühle wie Schmerz empfinden können.

Dieser Erkenntnisstand ist frappierend, zumal selbst unsere Vorfahren, die Höhlenmenschen, denTieren mehr Respekt entgegenbrachten.
Gehen wir  zeitgleich in die Wissenschaft, so sind wir im Mittelalter, Gallileo widerruft gerade seine irrige These, die Welt sei eine Kugel und nicht der Mittelpunkt des Universums. Überall brennen die Scheiterhaufen, es gibt die Inquisition, Hexen werden verbrannt...

Hinweis: Die Videos enthalten grausame Bilder, so grausam wie die Realität ist...

 
http://www.youtube.com/watch?v=NGi4eYWlLPo&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=YuVALN2HC5I&context=C35305cfADOEgsToPDskL9gFz-4Pe8lk_glngzjO4a



Die Wissenschaft hat sich weiterentwickelt, der Mensch auch?
Ich weiß es nicht, ich wünsche es aber so sehr .Ich wünschte mir eine humanere Welt, getragen von Achtung und Respekt gegenüber den Mitmenschen, den Mitgeschöpfen und der Umwelt. Weder Naivität noch Blauäugigkeit bedingen diesen Wunsch, sondern Kampfgeist und Berharrlichkeit und die unerschütterliche Überzeugung, dass fast alles veränderbar ist.
Welche Ursachen genau der oft brutale und missachtende Umgang mit Tieren jeglicher Gattung hat wäre sicherlich ein interessanter Forschungsbereich, sagt er doch so vieles über uns Menschen und unsere Wertschätzung des Lebens an sich aus.Es gibt wohl kein Land und keinen Staat auf dieser Erde, wo Tiere nicht durch Menschen gequält und misshandelt werden. Selbst die Ausrottung ganzer Arten gelingt uns durch Verwüstung unserer Umwelt.

Giftschlammkatastrophe in Ungarn

Oktober 2010
Foto:Tamas Kovacst/DPA
Quelle: Stern: ...Ungarn ruft..












Wir, die Spezies "homo sapiens sapiens", bezeichnen uns gerne als Krone der Schöpfung. Diese Krone teilen wir uns allerdings mindestens mit den Schimpansen und Bonobos, deren Gene mit den unseren zu 95% (98,7%) übereinstimmen. Wo wir herkommen, ist demnach evolutionsgeschichtlich im Groben klar, wir sind Hominiden oder Anthropoiden.
Was aber genau macht uns aus, was bringt uns zu der Überzeugung, das "non plus ultra"  der Evolution zu sein, erhaben über allem zu thronen?
Ich möchte diese Frage nicht philosophisch à lá Descartes betrachten ("Cogito, ergo sum), sondern aus der Perspektive des Baumes, dessen Krone wir bilden.
Als Krone haben wir scheinbar alle anderenTeile vergessen  oder vielleicht übersehen, -  weil unser Blickfeld  von oben herab so selbstverliebt und eingeschränkt ist- den Stamm, der uns trägt und die Wurzeln, die uns nähren.
Aus der Krone heraus zerstören wir das, was uns trägt,  und das, was uns nährt.
Keiner anderen Art ist es bisher gelungen so vieles gezielt,  mutwillig und beabsichtigt zu eleminieren.
Liegt es daran, dass die Krone so weit entfernt ist von ihren Wurzeln?
Wissen wir wirklich, wer wir sind und was wir zu verantworten haben?


Tierschicksale...

Gerade der Umgang mit Haustieren,Hunden und Katzen, ist in Ungarn, wie in den anderen süd- und osteuropäischen Ländern  anders als bei uns in Deutschland üblich.Hunde haben hier eine andere Position und Bedeutung.Sie sind keinesfalls Familienmitglieder, Partner- oder Kinderersatz. Hunde leben draußen an der Kette oder sich selbst überlassen.Unkastriert und unbeaufsichtigt steigt ihre Anzahl ständig und rasant, die Folgen sind bekannt.





             


Kettenhunde...                                                                      Entsorgung auf ungarisch...

Ist man den Hund leid und er stört, entledigt man sich seiner auf vielfältige Art. Man kann ihn töten durch Erschießen, Erschlagen, Erhängen, Vergiften oder man setzt ihn aus ,irgendwo weit weg, hofft, dass er verhungert oder überfahren wird. Zieht man um, lässt man das Tier zurück.


       

Zurückgelassen...                                                               Abgabe in der Tötung...



Natürlich kann man seinen Hund auch dem Hundefänger übergeben oder persönlich in eine Tötung bringen..
Das Tierleid in Ungarn ist groß. Würden die Tiere sich nicht ständig unkontrolliert vermehren, müsste man sie nicht so grausam entsorgen...

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In der Tötung..

       

Hündinnen mal mit, mal ohne Welpen...

Wir wollen nicht wissen und wegschauen, wir wollen helfen..

Wir unterstützen diejenigen, die den Hunden im Illatos helfen..




















Tierschutz in Ungarn ?

Papier und Realität

Paul aus Ungarn ist immigriert und hat sich integriert. Paul ist nett und charmant, ein Herzensbrecher und "gute Laune"-Hund. Paul hatte riesiges Glück, denn er ist ein typischer ungarischer "Straßenköter". Es gibt viele Paul in Ungarn, viele landen auf der Straße oder in einer Tötung...

 














 
Diese beiden Paul sind in einer Tötung... Finden sie kein Zuhause, werden sie getötet...


               

Ungarn hat ein Tierschutzgesetz, eines dem deutschen vergleichbares .Dieses Gesetz verbietet das  Misshandeln, Quälen und Töten von Tieren.

Was aber nutzt ein Gesetz, das niemand kennt, geschweige denn einhält. Ein solches Gesetz ist noch nicht einmal das Papier wert, auf dem es steht. Tierschutzgesetze  und ihre Durchsetzung und Einhaltung sind ein eklatantes Problem innerhalb der EU. Fast jedes Land hat ein solches Gesetz, zumindest pro forma.

 

Ungarns Tierschutzgesetze sind Papier, das kaum jemand kennt und das  scheinbar niemanden  interessiert .Das gilt auch für die dort festgelegten Bestimmungen.Sicher ist, dass Tötungsstationen Geld bringen, für jedes dort einsitzende Tier gibt es "Kopfprämien" ..., je mehr Hunde, umso mehr Geld...

Welpen in einer Tötung...   ," Anwendung des ungarischen Tierschutzgesetzes" ...                                                           











Tierheime,so wie wir sie kennen, gibt es in Ungarn nicht. Staatliche Zuschüsse oder Finanzierungen gibt es nur für Tötungen, bereits dies ein eklatanter Missstand.
 
Tierschutz in Ungarn ist keine Erfindung der Deutschen. Viele Ungarn können das Leid der Tiere nicht mitansehen und kümmern sich, oft aber fehlen ihnen die Mittel in jeder Hinsicht. Räumlichkeiten zur artgerechten Unterbringung der Tiere sind nicht verhanden, Geld für Futter, für die Behandlung kranker Tiere fehlt ebenso wie für Impfungen und Kastrationen, um die Flut der Tiere einzudämmen.Tierschutz in diesem Sinne ist reines "Privatvergnügen", d.h alles Geld muss privat requiriert werden.
Die ungarischen Tierschützer sind schnell an ihren Grenzen angelangt. Überfüllte Hundelager, Hunger,  Dreck, Krankheiten und Beißereien, Hilfe von Behörden gibt es kaum.. Aber auch hier ist vereinzelt ein Umdenken in den Rathäusern zu verzeichnen. Zuständig für die Tiere ist jeweils der Bürgermeister der Städte oder Gemeinden. er alleine entscheidet.